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99 Tipps für den klimafreundlichen Einkauf

Mit den kleinen Entscheidungen beim Einkaufen können wir tagtäglich zum Klimaschutz beitragen. Fahrrad oder Auto, Reparatur oder Neukauf, bio oder konventionell – jede Entscheidung zählt! Denn die Erdatmosphäre erwärmt sich, und unsere Konsumgewohnheiten tragen dazu bei. Herstellung, Transport und Entsorgung von Produkten verursachen Treibhausgase.

Tipp der Woche

Fairdls Einkaufstipp der Woche: „Schenken Sie nicht mit der Kreditkarte, sondern mit Phantasie!“

Wer klimafreundlich schenkt, hilft Emissionen zu verringern. Verschenken Sie doch einfach mal Zeit für einen gemeinsamen Ausflug, einen gemütlichen Abend oder bieten Sie Ihre Hilfe im Haus oder in der Wohnung beim Umräumen et cetera an.

Hier finden Sie alle 99 Tipps nach Themenbereichen geordnet

Logo der Marke Fairtrade

Ob schwarz, ob braun, ob groß, ob klein: Fairness gehört in jeden Kaffee rein!

Kaufen Sie Fair Trade-Kaffee aus biologischem Anbau. Zum Fairen Handel gehört ein naturnaher Anbau, der überwiegend biozertifiziert ist. Dabei werden die Böden so behandelt, dass sie deutlich weniger extrem klimaschädigendes Lachgas (N2O) freisetzen. Fair Trade-Prämien werden von den Produzentinnen und Produzenten dazu verwendet, um unter anderem in klimafreundliche Produktionsanlagen wie Solaröfen zu investieren.

Ei mit Datum und Code

Die besten Eier sind Nullen

Bio-Eier sind nicht nur gesünder, sondern auch ein Beitrag zum Klima- und Tierschutz. Sie erkennen Sie am Erzeugercode „0“. „1“ steht für konventionelle Freilandhaltung, „2“ für Bodenhaltung und „3“ für Käfighaltung.

Warum schmeißen Sie Jahr für Jahr 400 Euro in den Müll?

Pro Haushalt und Jahr werden Lebensmittel im Wert von rund 400 Euro weggeworfen. Planen Sie Ihre Einkäufe sorgfältig, lagern Sie die Lebensmittel richtig und lassen Sie bei der Resteverwertung Ihrer Kreativität freien Lauf. Das spart Geld und schont das Klima.

Erdäpfel, einer davon aufgeschnitten

Wie selbstgemacht schmeckt nur Selbstgemachtes

Püree und andere Fertigprodukte werden sehr energieaufwendig produziert. Machen Sie Ihr Püree lieber selbst. Natürlich mit österreichischen Erdäpfeln. Das schmeckt besser und ist auch besser fürs Klima.

Startseite des Saisonkalenders Obst und Gemüse der umweltberatung

Frische hat das ganze Jahr Saison

Bevorzugen Sie beim Kauf frische Lebensmittel. Verzichten Sie auf Tiefkühlwaren, denn diese werden oft schon beim Hersteller lange gelagert. Auch zu Hause ist die Lagerung extrem energieaufwendig. Optimal ist Obst und Gemüse aus der Saison. Weitere Infos finden Sie im Obst und Gemüse Saisonkalender der umweltberatung.

Für Vitamine ist Platz in der kleinsten Hütte

Schon ein kleines Kisterl am Fensterbrett genügt, um Vitaminspender, wie frische Kräuter, Radieschen und Pflücksalate, anzubauen und damit energieaufwendige Transporte zu vermeiden. Kresse bringt man sogar auf einem Teller mit Küchenkrepp zum Keimen.

Fische im Netz

Fischers Fritz fischt nachhaltig frische Fische

Kaufen Sie heimische Fische wie Saibling, Karpfen & Co. Damit werden Treibhausgase durch die lange Kühlung und die weiten Transportwege eingespart. Bevorzugen Sie Fisch aus biologischer Zucht. Hier stammt das pflanzliche Futter aus ökologischem Anbau und trägt damit zum Klimaschutz bei.

Genießen Sie Milch frisch vom Feld

Probieren Sie mal Pflanzenmilch statt Kuhmilch aus. Ob Hafer-, Soja- oder Mandelmilch, im Klimaranking schneidet Pflanzenmilch besser als Kuhmilch ab, weil Kühe bei ihrer Verdauung große Mengen des Treibhausgases Methan ausscheiden.

Geschnittenes Gemüse mit Holzgabeln in kleinen Schalen

Machen Sie ein Mal pro Woche etwas tierisch Gesundes

Mit einem Rohkosttag ohne Fleisch pro Woche setzt man den Bauchspeck und den Klimawandel auf Diät. Rohkost schmeckt und ist gesund. Gemüse und Obst, das nicht hitzebehandelt wird, behält all seine wichtigen Enzyme, Vitamine und Spurenelemente.

Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach

Werden Sie Flexitarierin oder Flexitarier (so nennt man Teilzeitvegetarierinnen beziehungsweise -vegetarier) und verzichten Sie ein paar Tage pro Woche auf Fleisch und Wurst beziehungsweise auf Fleisch aus Massentierhaltung. Um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, ist sehr viel Energie in Form von kostbaren Futtermitteln notwendig. Schonen Sie Ihre Gesundheit und leisten Sie einen Beitrag zum Klimaschutz.

Wasser fließt aus Wasserhahn

Der Wasserhahn erspart Arbeit und Abfall

Das Wiener Hochquellwasser ist der perfekte Durstlöscher von hoher Qualität. Wer Leitungswasser trinkt, muss weder Flaschen nach Hause schleppen, noch entsorgen.

Wer gesünder isst, verursacht weniger CO2. Ist doch biologisch!

Zwanzig Prozent aller CO2-Emissionen entstehen durch unsere Ernährung. Kaufen Sie Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft. Bio-Landwirtinnen und Bio-Landwirte produzieren sie in höchster Qualität ohne Einsatz von Dünger und Schädlingsbekämpfungsmitteln und halten ihre Tiere artgerecht. Das verringert die CO2-Emissionen und ist gut für Boden und Grundwasser.

Komponieren Sie Ihren Speiseplan nach den vier Jahreszeiten

Lebensmittel mit langen Transportwegen und aus energieintensiven Glashäusern heizen den Klimawandel an. Essen Sie das, was die Jahreszeit zu bieten hat. Das stärkt nicht nur die Gesundheit, sondern sichert auch Arbeitsplätze in der Region.

Frau an einem Gemüse- und Obststand am Markt

Warum in die Ferne schweifen? Sieh, die Wiener Märkte liegen so nah!

Die Wiener Märkte sind die idealen Nahversorger für jahreszeitgerechte, frische Produkte und Lebensmittel von heimischen Bauernhöfen. Wenn Sie zum Einkauf Ihre eigene Einkaufstasche oder Einkaufskorb verwenden, ersparen Sie sich und der Umwelt auch noch jede Menge Verpackung.

Auf Heu liegende Eier

Natürlich Ostereier färben

Selber Färben geht ganz einfach, und mit den richtigen Rezepten kann man auch sicher sein, dass keine unnötigen und Allergie auslösenden Farbstoffe in den Osternestern landen. (mehr …)

Logo des EU Ecolabels: Blüte einer Blume besteht aus Sternen der europäischen Union

Verschenken Sie die schönste Zeit des Jahres

Wie wär’s zum Beispiel mit einem Gutschein für ein Wochenende in einem Hotel mit dem Umweltzeichen? In kleinen, familiären Betrieben und Hotels mit dem Österreichischen Umweltzeichen oder dem EU-Ecolabel können sich nicht nur Gäste, sondern auch Umwelt und Klima erholen. Lebensmittel von regionalen Anbieterinnen und Anbietern sind dort genauso selbstverständlich wie der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser und Energie.

Einem Geschenkkorb gibt man keinen Korb

Ein Geschenkkorb mit regionalen, saisonalen und biologischen Lebensmitteln oder Produkten aus fairem Handel erfreut nicht nur die Beschenkten, sondern schützt auch das Klima.

Flohmarkt geschrieben auf verschiedenfarbigen Blättern, nebeneinander aufgereiht an einer Schnur

Beim Schenken ans Klima denken

Auch Floh- und Tauschmärkte bieten günstige und ausgefallene Geschenke. Mit der Wiederverwendung von Produkten werden Rohstoffe, Abfallaufkommen und damit das Klima geschont.

Stehtisch aus drei Waschtrommeln und Glasscheibe

Recycling ist gut. Upcycling ist Trend

In vielen Design-Shops in Wien gibt es ein breites Angebot an hochwertigen Upcycling-Produkten. Beim Upcycling finden wahre Verwandlungen statt. Aus ausgedienten Gegenständen entstehen völlig neue Produkte. Elektroschrott wird zu Designerschmuck, Holzpaletten zu stylischen Möbeln und alte Lkw-Planen zu ausgefallenen Taschen. Durch die Wiederverwendung des alten Materials werden Abfälle gespart und Primärrohstoffe geschont. Mit Kreativität und handwerklichem Geschick kann man auch selbst aus ausgedienten Gegenständen im eigenen Haushalt tolle Upcycling-Produkte anfertigen.

Ausschnitt einer Jahreskarte der Wiener Linien

Sparefroh macht das Klima froh

Verschenken Sie eine Jahreskarte der Öffis und leisten Sie damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Denn neben der Industrie ist der Verkehr der Hauptverursacher der CO2-Emissionen in Österreich. Um nur einen Euro am Tag ist man in Wien das
ganze Jahr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs

Zahlreiche Fahrräder

Zwei Räder stehen still, wenn deine starke Bremse es will

Schenken Sie ein Fahrrad. Radfahren ist gesund und schützt das Klima. Vor dem Kauf eines Rades sollten Sie sich über die Häufigkeit und die Art der Verwendung Gedanken machen. City- oder Alltagsräder sind für den Gebrauch im städtischen Bereich geeignet. Rennräder sind für sportliche Radfahrerinnen und Radfahrer gebaut und besitzen oft sehr teure und belastbare Komponentengruppen. Mountainbikes sind vor allem für Fahrten im Gelände sinnvoll. Ein Trekkingbike ist ein Kompromiss zwischen Mountainbike und Rennrad. Falträder lassen sich kompakt zusammenlegen, sind leicht und tragbar.

Mann mit E-Bike in Wohnraum

E-Biken ist wie Radfahren mit Rückenwind

Auch bei Steigungen in der Umgebung kommt ein Rad als Geschenk infrage. Kaufen Sie ein Elektro-Fahrrad. Mit einem E-Bike können leicht Geschwindigkeiten von bis zu 25 Stundenkilometern erreicht werden. Lange Strecken oder schweres Gepäck sind damit kein Problem. Drei Viertel aller Autofahrten sind kürzer als sieben Kilometer. Das Elektro-Fahrrad schafft diese Distanz klimaschonend in nur 19 Minuten.

Wo Schnäppchenjäger der Wegwerf-Mentalität ein Schnippchen schlagen

Ein klimafreundliches Geschenk ist ein Gutschein für eine Reparatur. Bei vielen Reparaturbetrieben bekommen Sie auch geprüfte und gewartete Secondhand-Produkte mit Gewährleistung. Diese stellen eine attraktive, preisgünstige und umweltfreundliche Alternative zu Neuwaren dar. Weitere Informationen: Reparaturnetzwerk – umweltberatung.

Holzspielzeug in Auslage eines Spielwarengeschäfts

Gutes Spielzeug hat keine Weltreise hinter sich

Spielwaren aus Billigshops entsprechen meist nicht den gültigen Vorschriften, werden nicht kontrolliert und sind von weit her importiert. Bei batteriebetriebenem Spielzeug stellt sich auch noch das Problem der Entsorgung. Verschenken Sie Spielwaren von heimischen oder europäischen Herstellern, am besten aus natürlichen Materialien und von langlebiger Qualität.

Schenken Sie sich das Geschenkpapier

Verzichten Sie auf Geschenkpapier. Eine Geschenktasche oder eine Schachtel sind öfter verwendbar und helfen, unnötigen Abfall und Emissionen zu vermeiden. Auch Schals, Tücher und Stoffreste sind eine tolle Alternative zu Einweg-Geschenkpapier. Für Weihnachtsgeschenke gibt es den wiederverwendbaren Wiener Weihnachtssack in drei verschiedenen Größen. Sein Verkaufserlös kommt karitativen Zwecken zugute.

GastgeberInnen mit Einweggeschirr geht man aus dem Weg

Mit Einweggeschirr und Plastikbechern lassen Sie bei Festen nicht nur Stil vermissen, sondern verursachen auch jede Menge Abfall. Borgen Sie sich für private Feste Gläser und Geschirr im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft aus. Cateringfirmen liefern neben Speisen und Getränken das Geschirr gleich mit.

Belegte Brote am Büffet

Die Bios sind auf jeder Party gern gesehene Gäste

Verwöhnen Sie Ihre Gäste mit Bioschmankerln. Bevorzugen Sie Cateringunternehmen mit dem Umweltzeichen, für die regionale Biolebensmittel und der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser und Energie selbstverständlich sind.

O Bio-Tannenbaum, O Bio-Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter!

Feiern Sie Weihnachten doch biologisch und klimafreundlich! Genießen Sie mit Ihren Liebsten ein Bio-Festessen und erfreuen Sie sich an einem Bio-Christbaum aus der Region, der ohne chemische Dünge- und Spritzmittel gewachsen ist und durch Nützlinge und biologische Mittel vor Schädlingen geschützt wurde.

Es muss nicht immer Tanne sein

In Österreich werden für das Weihnachtsfest rund 2,5 Millionen Christbäume gefällt und bald entsorgt. Das muss nicht sein. Im Wald können die Bäume weiterhin CO2 speichern und zum Klimaschutz beitragen. Auch eine geeignete Zimmerpflanze können Sie weihnachtlich dekorieren. Oder Sie kaufen einen Weihnachtsbaum-Ersatz aus Holz oder Pappe, den Sie mehrmals wieder verwenden können. Viele Gärtnereien bieten kompostierbare Gestecke nach den Kriterien des Umweltzeichens an.

Zur Ökoweihnacht: Der Christbaum zum Anbeißen

Schmücken
Sie Ihren Christbaum ökologisch mit kleinen Lebkuchen und Äpfeln, Föhrenzapfen
und anderem originellem Behang, der nicht energieintensiv hergestellt wurde.
Damit können Sie auch unnötiges Verpackungsmaterial einsparen. Rezepte für selbstgemachten,
essbaren Christbaumschmuck finden Sie in der Rezepte-Sammlung
der umweltberatung
.

Teelichter in Kerzenhaltern aus Glas

Damit Ihnen ein Teelicht aufgeht

Verwenden Sie Teelichter ohne Aluhülle, die in wiederverwendbaren Teelichtgläsern ein stimmungsvolles (und klimaschonendes) Licht verbreiten. Die handelsüblichen Teelichter haben eine Aluminiumhülle, die mit großem Energie- und Chemieaufwand hergestellt wird. Die Aluminiumherstellung erzeugt viele Umweltprobleme. Durch die große Nachfrage am Weltmarkt werden rohstoffreiche Gebiete wie zum Beispiel Urwaldgebiete im Amazonas ausgebeutet. Zudem erfolgt der Abbau oft unter fragwürdigen sozialen Bedingungen.

Kerzen aus Bienwachs in Gläsern

Für geruhsame Feiertage braucht es emsige Bienen

Kaufen Sie echte Bienenwachskerzen aus der Region. Die kurzen Transportwege schonen das Klima. Bienenwachskerzen sind die idealen Stimmungsaufheller, deren herrlicher Duft jede künstliche Raumbeduftung überflüssig macht. Denn bei der Verbrennung von Duftkerzen werden die synthetischen Duftstoffe umgewandelt und es entstehen Verbindungen, die die Raumluft belasten.

Putzen Sie Ihre Fenster nicht mit dem Chemiehammer

Kaufen Sie für den Fensterputz Haushaltsessig und Gummiabzieher, Fensterleder oder Mikrofasertücher. Im Gegensatz zu Fensterreinigern sparen Sie mit Haushaltsessig und wiederverwendbaren Tüchern viel Verpackung und Abfall, was das Klima schont. Fensterputzmittel selbst gemacht: drei Viertel Wasser und ein Viertel Haushaltsessig. Bei starken Verschmutzungen einen Spritzer Geschirrspülmittel beigeben.

Baby mit Handtuch auf dem Kopf

Babypflege ist nur in der Werbung kompliziert

Kaufen Sie zur Babypflege wenige, hochwertige Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau. Verwenden Sie für die tägliche Pflege warmes Wasser, Babyöl und Waschlappen statt Feuchttücher. Mehrfach verwendbare Waschlappen sind klimaschonender als energieaufwendig erzeugte Feuchttücher.

Violetter Klecks

Killen Sie Flecken ganz ökologisch mit Rindergalle

Verwenden Sie zur Fleckentfernung Gallseife, das günstigste und effizienteste Antifleckenmittel, das auch noch sparsam in der Anwendung ist. Gallseife besteht aus Kernseife und Rindergalle, während Fleckensalz vorwiegend klimaschädliche Lösemittel enthält. Setzen Sie daher Fleckensalz nur bei wirklich hartnäckigen Flecken genau nach Gebrauchsanleitung ein.

Da strahlt das Bad und die Umwelt freut sich

Mikrofaser- beziehungsweise Kunststofffasertücher bringen Armaturen zum Glänzen und entfernen leichte Kalkablagerungen. Bei der Erzeugung feuchter Einmaltücher mit luftdichter Verpackung und bei der Entsorgung entstehen durch den Energieeinsatz und den Transport Treibhausgase, und bei Preisen von bis zu 40 Cent pro Stück wird ein Großputz eine kostspielige Angelegenheit. Feuchte Einmaltücher zum Putzen von Bad und Küche hinterlassen oft Schlieren oder einen klebrigen Film, der den Schmutz anzieht. Mikrofaser- beziehungsweise Kunststofffasertücher sind ökologischer, weil sie waschbar und öfter wiederverwendbar sind und den Einsatz von Reinigungsmitteln und damit Chemie im Abwasser reduzieren.

Bekämpfen Sie Gelsen mit Biowaffen

Insektensprays, insektizidhaltige Strips und Elektroverdampfer (Gelsenstecker) sind energieaufwendig und gefährlich in der Herstellung und belasten die Innenraumluft ständig mit den freigesetzten Wirkstoffen. Verwenden Sie zur Abwehr von Insekten Fliegengitter an den Fenstern, Moskitonetze über den Betten und Pheromonfallen zur biologischen Schädlingsbekämpfung.

Toilette: Klodeckel, Abfluss, Klobürste

Spülen Sie nicht alles runter

Kaufen Sie Zitronensäurepulver für die WC-Reinigung. Lösen Sie es auf und lassen Sie es einige Zeit auf den Ablagerungen einwirken. Zitronensäure benötigt keine energieaufwendig produzierten Konservierungs- und Duftstoffe sowie Verpackungen wie überflüssige WC-Beckensteine, WC-Tabs, WC-Sticks und WC-Gels. Wenn Sie nach jedem Klogang die Klobürste verwenden, lagern sich Urin-beziehungsweise Kalkstein nicht so leicht ab.

Gelbe Blüten

Der Umwelt stinken Waschmittel mit Duftstoffen

Verwenden Sie Waschmittelkonzentrate, die ohne Konservierungsmittel auskommen. Damit müssen weniger Wasser und Füllstoffe über weite Strecken transportiert werden. Durch die kleineren Verpackungen entsteht auch weniger Abfall. Verzichten Sie auf Duftstoffe. Sie sind nach Nickel der zweithäufigste Auslöser von Hautallergien und belasten die Umwelt. Weichspüler bestehen vor allem aus Tensiden und Duftstoffen. Für die Waschwirkung sind sie überflüssig.

Eine Überdosis Reinigungs- und Waschmittel bringt die Umwelt um

Achten Sie beim Einkauf von Reinigungs- und Waschmitteln auf Dosieranleitungen und Dosierhilfen. Das hilft, den Chemikalieneinsatz und damit die Klimabelastung zu reduzieren. Da der größte Teil der anfallenden Wäsche nur leicht verschmutzt ist, reichen meistens zwei Drittel der angegebenen Waschmittelmenge für ein sauberes Ergebnis.

Seife auf Holzunterlage, getrocknete Orange

Waschen Sie Ihre Hände in Unschuld

Kaufen Sie feste Naturkosmetik-Seifen, die meist in Karton verpackt, biologisch abbaubar und sparsam im Verbrauch sind. Das spart Verpackung und Konservierungsmittel, die energieaufwendig erzeugt werden müssen. Geben Sie antibakteriellen Seifen und Reinigungsmitteln, Hygienegels und Sprays mit Alkohol Hausverbot! Flüssigseifen mit Naturkosmetik-Siegel sind bei empfindlicher Haut, die zu Trockenheit, Neurodermitis, Akne oder Ekzemen neigt, empfehlenswert.

Reinigungsmittel

Ein Putzschrank ist kein Chemielabor

Putzen Sie Bad, Küche, WC, Fenster und Böden mit bewährten, günstigen Mitteln. Kaufen Sie milde Allzweckreiniger, Putzmittel auf Seifenbasis, Schmierseife, Essigreiniger und Zitronensäurepulver. Umweltschonende Reinigungsmittel verzichten auf besonders gefährliche Stoffe und beinhalten kaum klimaschädliche Lösemittel. Empfehlenswerte Produkte finden Sie in der ÖkoRein-Datenbank der umweltberatung.

Nachhaltig produzierte Kleidungsstücke

Der letzte Schrei kommt immer mehr aus der Mode

Rennen Sie nicht jedem Trend hinterher. Kaufen Sie wenige, qualitativ hochwertige, dafür vielleicht etwas teurere Kleidungsstücke, die Sie dafür entsprechend länger tragen können. Langfristig ist das gut für Ihr Geldbörsel und fürs Klima, weil Rohstoffe für Herstellung und Transporte eingespart werden.

Grüner Wollpullover

An meine Haut lasse ich nur Wasser und Naturfasern

Naturfasern wie Baumwolle, Seide und Hanf schmeicheln der Haut und schneiden ökologisch besser ab als die meisten synthetischen Fasern. Naturfasern sind biologisch abbaubar und ihre Entsorgung belastet das Klima weniger. Verzichten Sie auf Pelzmode, denn die Herstellung benötigt viele Chemikalien, verschwendet sinnlos Ressourcen und beinhaltet meist unfassbares Tierleid.

That’s my Bio-Style

Immer mehr Textilien basieren auf kontrolliert biologischen Rohstoffen. Dafür wird auf chemisch synthetische Düngemittel und Pestizide verzichtet. Ein absolutes Plus für das Klima! Aus Biobaumwolle werden Kleidungsstücke, aber auch Bettwäsche und Handtücher gefertigt.

Logo des Global Organic Textile Standard: weißes Oberteil auf grünem Grund

Lieber nackt als ohne GOTS-Siegel

Kaufen Sie Ökotextilien als klimaschonende Alternative. Textilien mit dem Gütesiegel GOTS (Global Organic Textile Standard) unterliegen strengen Richtlinien, von der Gewinnung der biologisch erzeugten Rohstoffe über eine sozial-und umweltverantwortliche Fertigung (unter anderem Einrichtung von Umweltmanagementsystemen, Abwasseraufbereitung) bis hin zur Kennzeichnung.

Einige bunte Kleidungsstücke hängen an einem Marktstand

Secondhand: Mode mit Hand und Fuß

Vintage-Mode aus dem Secondhand-Laden, vom Flohmarkt, der Swap-Party oder aus dem Internet ist günstig, mehrmals gewaschen und dadurch schonend zur Haut. Secondhand-Kleidung wiederzuverwenden statt Neues zu kaufen, schont das Klima.

Schwarzes Paar Schuhe

Schuster, bleib bei deinem Ökoleisten

Hochwertige Qualität und langer Tragekomfort stehen bei der ökologischen Kaufentscheidung von Schuhen im Vordergrund! Pflanzengegerbtes Leder, Natur-Kautschuk, Hanf- oder Recyclingmaterialien sind zusätzliche gute, klimaschonende Alternativen.

Ein Kleinkind steht in Windeln am Strand

Lieber eine Tonne Müll sparen als eine in der Mülltonne

Moderne, waschbare Mehrwegwindeln aus Naturmaterialien sind gesundheitlich besonders verträglich und komfortabel. Sie sind in der Herstellung ressourcenschonender und energiesparender als Wegwerfwindeln. Werden sie umweltfreundlich gewaschen und an der Luft getrocknet, wird noch mehr für den Klimaschutz getan. Die Anschaffung der umweltfreundlichen Mehrwegwindeln wird von der Stadt Wien finanziell unterstützt.

Den Windelgutschein der Stadt Wien erhalten Sie bei der Anmeldung zum Wäschepaket von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Amts für Jugend und Familie (MA 11) oder beim Verein WiWa.

Korb gefüllt mit frischem Gemüse wie Gurken, Paradeiser, Kürbis, Sellerie und Fenchel

Fragen Sie sich nicht nur was, sondern auch womit Sie einkaufen

Benutzen Sie Stofftaschen oder Körbe für Ihren Einkauf. Die Produktion von Plastiksackerln verbraucht fossile Rohstoffe und belastet das Klima. Jährlich landen in Wien 1.500 bis 2.000 Tonnen Plastiksackerl im Abfall. Tragetaschen aus Baumwolle oder Leinen sind reißfest, waschbar und somit lange verwendbar. Ökologisch noch besser sind Stoffbeutel aus Bio-Baumwolle oder Bio-Leinen, für die keine chemischen Dünge-und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

Österreichisches Umweltzeichen: Planet Erde bewachsen mit Bäumen; Umweltgütesiegel "Blauer Engel": Engel umgeben von einem Kranz

So wird „das große Geschäft“ umweltfreundlich

Kaufen Sie Recycling-Klopapier mit dem Österreichischen Umweltzeichen oder dem „Blauen Engel“. Damit verhindern Sie das Abholzen von Wäldern, die als wichtige CO2-Speicher fungieren. Bei der Vergabe der Umweltzeichen gibt es strikte Beschränkungen für den Einsatz von gesundheits- oder umweltgefährdenden Chemikalien und strenge Grenzwerte für die Schadstoffbelastung von Luft und Wasser.

Eine zusammengeknüllte Alufolie

Reduzieren Sie den Verbrauch von Aluminium aufs Minimum

Kaufen Sie am besten eine Frischhaltedose statt Alufolie als Verpackung für ihre Jause. Für die Produktion von Aluminiumverpackungen und Aludosen werden sehr viel Energie und Rohstoffe benötigt, was ökologisch ungünstig und schlecht fürs Klima ist. Wählen Sie daher beim Einkauf wiederverwendbare Verpackungen.

Trinken Sie sich das Klima schön

Kaufen Sie Mehrwegflaschen und schonen Sie damit das Klima. Einwegflaschen verursachen unnötige Abfallmengen, weil sie schon nach einmaligem Gebrauch wieder entsorgt werden. Einwegglasflaschen verursachen besonders hohe klimaschädliche Emissionen. Glas-Mehrwegflaschen können etwa 40 Mal und PET-Mehrwegflaschen etwa 20 Mal wieder befüllt werden. Damit werden weniger Rohstoffe und Energie für die Produktion neuer Flaschen benötigt.

Tasse Kaffee

Kaffeepause auf dem Müllberg?

Rund um Getränkeautomaten sammeln sich große Mengen an Plastik- und anderen Einwegbechern an, die dann im Restmüll landen. Besorgen Sie sich für Büro oder Schule ein eigenes Häferl oder einen Mehrwegbecher. Damit vermeiden Sie unnötige Abfälle und sparen Erdöl, das für die Herstellung von Plastikbechern benötigt wird.

Fünf Batterien

Einladung zum Aufladen

Verwenden Sie Akkus und wiederaufladbare Batterien, die aufgrund ihrer verbesserten Eigenschaften nahezu uneingeschränkt Wegwerf-Batterien ersetzen können. Ein Akku kann mehrere hundert Einweg-Batterien ersetzen. Die längere Nutzung der Rohstoffe stellt einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz dar. Aufladbare Batterien mit dem „Blauen Engel“ enthalten außerdem keine giftigen Schwermetalle wie zum Beispiel Cadmium. Geben Sie alte Batterien und Akkus in Fachgeschäften oder bei den Problemstoffsammelstellen der Abteilung Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (MA 48) ab, damit diese dem Recycling zugeführt werden können.

Geiz ist nicht geil, sondern teuer

Achten Sie beim Kauf von Elektrogeräten auf Qualität, Haltbarkeit und sparsamen Verbrauch. Damit sparen Sie Energie und Ressourcen und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Hochwertige Produkte lassen sich besser reparieren und länger nutzen. Geräte, die Sie selten benutzen, können Sie auch ausleihen.

LED-Glühbirne

Bringen Sie LED-Licht ins Dunkel!

Benutzen Sie für eine energieeffiziente Beleuchtung Energiesparlampen oder LED-Lampen. Im Gegensatz zu Energiesparlampen enthalten LEDs kein Quecksilber und haben auch keine Aufwärmzeit. (mehr …)

Grafil mit dem Symbol eines leeren Akkus

Fiese Elektrogeräte rücken ihren Akku nicht raus

Achten Sie beim Kauf auf klimaschonende Geräte, deren Akku austauschbar ist oder die mit Solarzellen arbeiten. Elektrokleingeräte mit Akku, wie zum Beispiel Rasierer, werden oft entsorgt, obwohl nur der Akku ausgetauscht werden müsste. Verzichten Sie auf Elektrogeräte mit eingelötetem Akku, der nicht ausgebaut werden kann. Bei einem Akkudefekt müssen Sie sonst das ganze Gerät als Problemstoff entsorgen.

Solartaschenrechner

Nicht immer sind die Hellsten auch die Besten

Solar-Taschenrechner sind besser fürs Klima. Mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnete erreichen bereits bei einer Beleuchtungsstärke von 50 Lux die volle Funktion. (Zum Vergleich: In einem normal beleuchteten Zimmer beträgt die Beleuchtungsstärke circa 300 Lux.)

Eine Steckdose mit Ein-/Aus-Schalter

Setzen Sie die Stromfresser auf Diät

Mit ausschaltbaren Steckerleisten können Sie Computer, Fernseher, Stereoanlage & Co vom Stromnetz trennen. Achten Sie beim Kauf auf die maximale Gesamtleistung und das CE-Zeichen. Beachten Sie Gebrauchsanweisungen oder fragen Sie im Elektrofachhandel nach, für welche Geräte eine komplette Trennung vom Stromnetz nicht möglich beziehungsweise nicht sinnvoll ist. Manche Geräte „vergessen“ dabei wichtige Einstellungen oder sind nicht mehr fernwartbar.

So schauen Sie bei der Stromrechnung nicht in die Röhre

Bei Fernsehern gilt: Je größer der Bildschirm ist, desto größer der Stromverbrauch. Und Plasma-Fernseher brauchen wesentlich mehr Energie als LCD-Fernseher. Dank der LED-Technologie ist beim Stromverbrauch aber Besserung in Sicht. Achten Sie beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse A+ (Es werden auch schon Modelle mit A++ angeboten). Wenn Sie während des Betriebs den Stromverbrauch reduzieren wollen, einfach die Helligkeit des Bildes reduzieren.

Das beste Klima zum Surfen

Erkundigen Sie sich beim Kauf eines PC über den Stromverbrauch im Betrieb und Sleep-Modus (Bereitschaftszustand), und ob das Gerät mit dem Hauptschalter vollständig vom Netz getrennt werden kann. Empfehlenswerte Produkte finden Sie auf topprodukte.at klima:aktiv.

Logo Energy Star: EU-Kennzeichnung für stromsparende Bürogeräte

Gute Drucker sind keine Energie- und Papierfresser

Achten Sie beim Kauf eines Laserdruckers auf den TEC-Wert. Das ist der typische Energie-Konsum in Kilowattstunden pro Woche gemessen nach den Vorgaben des „Energy Star“-Zeichens. Das Gerät soll sich durch Ausschalten vollständig vom Netz trennen lassen. Kaufen Sie ein Gerät, das Duplexdruck beherrscht, denn durch das automatische Bedrucken der Vorder- und Rückseite eines Blattes sparen Sie Papier.

Machen Sie nicht jede Handymode mit!

Kaufen Sie nur Handys mit einem austauschbaren Akku. Die Rohstoffaufbereitung und die Handyproduktion sowie ihr Transport sind sehr energieintensiv. Tauschen Sie daher Ihr Gerät nicht jedes Jahr gegen ein neues ein.

EU-Energielabel: Effizienklassen von A+++ (Grün) bis D (Rot)

Das Gerät muss zu Ihnen passen, nicht Sie zum Gerät

Kaufen Sie aus Energiespar-und Klimaschutzgründen Elektrogeräte, die zu Ihrer Haushaltsgröße passen. Bei Kühlgeräten nimmt zum Beispiel der Stromverbrauch mit zunehmender Größe zu. Achten sie auch auf das EU-Energielabel. Geräte mit der Effizienzklasse A sind sparsam, solche mit A+++ noch sparsamer.

Kochen Sie mit Liebe, nicht mit viel Strom

14 Prozent des Stromverbrauchs eines Haushalts entfallen auf das Kochen und Backen. Induktionsherde, Dampfgarer oder Gasherde sind energiesparender als Elektroherde. Bei Heißluftherden können Sie ohne Vorheizen auf mehreren Ebenen backen beziehungsweise mehrere Gerichte gleichzeitig zubereiten. Drehen Sie beim Elektroherd vorzeitig die Energiezufuhr ab und nutzen Sie die Restwärme.

Ein Kochtopf auf einer Herdplatte

Kochen mit Töpfchen und Köpfchen

Kochtöpfe sollten einen stabilen Boden haben, der sich nicht verzieht und auch nicht nach außen gekrümmt ist. Ideal sind Töpfe mit Sandwichboden, die durch die wärmeleitende Zwischenschicht schneller aufgeheizt werden. Falls Sie keinen Induktionsherd besitzen, wählen Sie bitte immer die Größe des Topfs nach der Größe der Herdplatte.

Schon ein Topf der nur ein bis zwei Zentimeter kleiner ist als die Platte lässt ein Viertel der Energie sinnlos verpuffen. Besorgen Sie sich einen Schnellkochtopf, denn damit sparen Sie nicht nur Energie, sondern auch fast die Hälfte der Kochzeit.

Der Wasserkocher kocht alle anderen ab

Mit einem Wasserkocher sparen Sie im Vergleich zum Erhitzen der gleichen Menge Wasser auf einem Elektroherd Zeit, Energie und Kosten.

Kaffee rinnt in eine Tasse

Bester Kaffee soll anregen, nicht aufregen

Bevorzugen Sie bei der Anschaffung Kaffee- oder Espressoautomaten, die die Bohnen frisch mahlen. Sie ersparen sich damit die Festlegung auf spezielle Marken von Kapseln oder Pads, die hohe Portionenpreise haben und viel Abfall erzeugen. Kaffeeautomaten benötigen viel Strom für den Standby-Betrieb und das Warmhalten des Wassers. Damit belasten sie das Klima und Ihre Stromrechnung. Kaufen Sie daher Maschinen mit Abschaltautomatik und Energiesparmodus. Stellen Sie einen vernünftigen Wert der AUTO-OFF Funktion ein (zum Beispiel eine halbe bis eine Stunde im Haushalt, eineinhalb bis drei Stunden am Arbeitsplatz). Lassen Sie sich gleich im Geschäft zeigen, ob das Gerät einfach zu reinigen ist.

Frau suagt Fußboden

Rücken Sie dem Staub zu Leibe, nicht dem Klima

Achten Sie beim Kauf von Staubsaugern auf geringen Energieverbrauch, hohe Saugleistung und niedrige Staubemissionen. Billige Staubsauger produzieren trotz höchster Wattzahl manchmal nur viel Lärm. Bodenstaubsauger besitzen eine bessere Saugwirkung als Handstaubsauger. Staubsauger mit Beutel haben häufig eine bessere Saugwirkung als Geräte mit auswaschbaren Staubbehältern. Kaufempfehlungen dazu erhalten Sie auf topprodukte.at klima:aktiv.

Ein Geschirrspüler wird mit Geschirr befüllt

Sauber zu sauberem Geschirr

Bei Geschirrspülern ist auf den angegebenen Jahresverbrauch für Energie und Wasser zu achten. Energieeffiziente Geschirrspüler sind mit der Effizienzklasse A++ und A+++ gekennzeichnet.

Entscheiden Sie sich für einen Warmwasseranschluss, wenn die Installation technisch möglich ist und das Warmwasser zu über 50 Prozent mit erneuerbaren Energieträgern (Solar, Biomasse) oder Fernwärme hergestellt wird. Nutzen Sie das klimafreundliche Eco-Programm beim Geschirrspülen. Geschirrspül-Pulver lassen sich genauer dosieren und sind nicht so aufwändig verpackt wie Tabs.

Eine Frau gibt Wäsche in eine Waschmaschine

So halten Sie Wäsche und Umwelt rein

Waschmaschinen gehen mit Wasser und Energie dann am klimafreundlichsten um, wenn sie voll gefüllt gestartet werden. Kaufen Sie daher Waschmaschinen mit passenden Füllgrößen. Für einen Einfamilienhaushalt ist eine Füllmenge von sechs Kilogramm empfehlenswert.

Waschmaschinen sind bereits mit der Energieeffizienzklasse A+++ erhältlich. Die Schleuderwirkung sollte mindestens der Schleuderklasse A entsprechen. Eco-Programme sind energiesparender und klimaschonender als Kurzprogramme. Verzichten Sie auf das Vorwaschen und wählen Sie für leicht verschmutzte Wäsche niedrigere Temperaturen.

Kleindungsstücke hängen auf einem Wäschetrockner

Der billigste Wäschetrockner ist die frische Luft

Wäschetrockner sind Energiefresser und machen rund zehn Prozent des Stromverbrauchs eines Haushalts aus. Sollten sie nicht auf einen Trockner verzichten können, wählen Sie ein Gerät der Energieeffizienzklasse A+++ und mit einer Wärmepumpe, die die Wärme aus der Abluft in die Wäsche zurückleitet und so um 30 Prozent sparsamer arbeitet. Um den Energieverbrauch zu senken, schleudern Sie die Wäsche vorher möglichst gut. Kombigeräte aus Waschmaschine und Trockner sind nicht zu empfehlen, da sie aufgrund des Trocknungsvorgangs nur halb befüllt werden können. CO2-neutral ist nur das Trocknen auf dem Wäscheständer oder auf der Leine.

Lassen Sie Ihre Therme auf Herz und Brenner prüfen

Schließen Sie beim Kauf einer neuen Therme gleich einen Wartungsvertrag ab. Denn ein jährliches Service schont das Klima durch den reduzierten Energieverbrauch und erspart Ihnen so manche Reparatur. Durch die fachgerechte Reinigung und die richtige Einstellung erhöhen sich die Sicherheit und der Wirkungsgrad des Gerätes.

Damit das Klima nicht baden geht

Bei Sanierungen und bei Neubauten ist es empfehlenswert, Einhandmischer und Thermostatarmaturen einzubauen. Sie sparen Warmwasser und Energie und machen das Ausprobieren der richtigen Wassertemperatur überflüssig. Bei modernen Armaturen sind Perlatoren eingebaut, die durch die Beimengung von Luft Wasser einsparen. Fürs Sparen beim Duschen empfehlen sich Durchflussbegrenzer.

Hat die Wohnung die richtige Temperatur, freut sich das Sparschwein

Thermostatventile sparen bis zu 30  Prozent der Heizkosten und steigern zusätzlich den Wohnkomfort. Programmierbare Raumthermostate regulieren die Raumtemperatur und sparen Heizenergie. Mit Thermostatköpfen an den Heizkörpern können Sie einzelne Räume wie zum Beispiel das Schlafzimmer niedriger temperieren.

Eine Topfpflanze mit grünen Blättern hinter einer Glasscheibe

Lassen Sie sich von trockener Luft nicht pflanzen

Kaufen Sie Zimmerpflanzen statt elektrischer Luftbefeuchter. Bei trockener Raumluft wird die Temperatur als niedriger empfunden und die Heizung höher gedreht. Das belastet nicht nur die Geldbörse, sondern erhöht auch den klimaschädlichen CO2-Ausstoß. Zimmerpflanzen erhöhen auf natürliche Weise die Luftfeuchtigkeit und binden Staub aus der Luft.

Ein Tisch und zwei Sessel stehen an einer Wand

Wo geht’s hier zu den Qualitätsmöbeln?

Entscheiden Sie sich beim Möbelkauf für länger haltbare und reparierbare Produkte. Damit werden auf klimafreundliche Weise Rohstoffe, Transporte und Abfall eingespart. Bei einem traditionell gepolsterten Möbelstück können im Unterschied zu billigen Schaumstoffmöbeln sämtliche Teile erneuert und repariert werden. Billige, lackierte Möbel werden mit der Zeit hässlich, geölte bekommen Charakter und Patina. Ältere Tischplatten mit einem starken Furnier oder aus Vollholz lassen sich durch Abschleifen und Ölen wieder auf Hochglanz bringen.

Zwei Naturholzbretter

My home is my Klimaschutz-Castle

Klimaschutz beginnt bei der richtigen Holzwahl. So sind Massivholzplatten aus heimischen, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern klimaschonender als Spanplatten und OSB-Platten, die formaldehydhaltige Kleber enthalten.

Ziehen Sie der Umwelt nicht den Boden unter den Füßen weg

Entscheiden Sie sich beim Bodenbelag für Vollholzböden, Vollholzparkett, Linoleum, Kork oder Naturfaser-Teppichböden, die auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen hergestellt sind. Beim Verlegen der Böden können Sie viel für den Klimaschutz tun, wenn Sie die Böden schwimmend oder mit emissionsarmen Klebern verlegen beziehungsweise verlegen lassen. Diese Kleber können Sie am Emicode EC1 Zeichen erkennen. Gesunde ökologische Produkte, die den Kriterien von „ÖkoKauf Wien“ entsprechen, finden Sie unter baubook – ökologisch ausschreiben.

Frau bemalt Wand mit Farbroller

Lösemittel sind keine Lösung

Viele Wandfarben enthalten Lösemittel, von denen einige indirekte Treibhausgase sind, die durch chemische Reaktionen andere Treibhausgase beeinflussen. Verwenden Sie zum Ausmalen ökologische Wandanstriche auf Wasserbasis. Das sind mineralische Anstriche auf Naturstoffbasis beziehungsweise Wandfarben, die das Österreichische Umweltzeichen tragen. Gesunde ökologische Produkte, die den Kriterien von „ÖkoKauf Wien“ entsprechen, finden Sie unter baubook – ökologisch ausschreiben.

Offene Lackdosen mit schwarzem, rotem und gelben Lack

Damit nicht die Umwelt die Lackierte ist

Ziehen Sie Lacke auf Wasserbasis lösemittelhaltigen Produkten, die das Klima belasten, vor. Naturfarbenherstellerinnen und -hersteller bieten eine breite Palette an Farben und Lasuren für Holzoberflächen aller Art an. Sollten Sie konventionelle Lacke und Lasuren verwenden, achten Sie auf das Österreichische Umweltzeichen. Es erlaubt nur ganz geringe Konzentrationen an Lösemitteln. Gesunde ökologische Produkte, die den Kriterien von „ÖkoKauf Wien“ entsprechen, finden Sie unter baubook – ökologisch ausschreiben.

Parkettboden

So macht das Klima Boden gut

Kaufen Sie für die Versiegelung Ihrer Holzböden Öle oder Wachse aus nachwachsenden Rohstoffen und keine Kunstharzprodukte. Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe wirkt dem Klimawandel entgegen, weil diese im Gegensatz zu fossilen Rohstoffen bei ihrer Verbrennung nur die Menge an CO2 freisetzen, die sie während ihres Wachstums aus der Atmosphäre entnommen haben. Damit sind sie weitgehend CO2-neutral.

Ein Stapel alter Zeitungen

Die Zeitung von gestern sorgt morgen für Hygiene in Küche und Bad

Durch den Kauf von Küchenrollen und Taschentüchern aus Altpapier mit dem Umweltzeichen helfen Sie, den Müllberg zu verkleinern und das Klima zu schützen. Bei der Herstellung werden auch mindere Altpapierqualitäten wiederverwertet. Die Umwelt- und Gesundheitsaspekte der Umweltzeichen für die Recyclingpapier-Herstellung werden laufend optimiert.

Detailaufnahme einer Kugelschreiberspitze, die eine Linie zieht

Zum Mitschreiben: Billig-Kugelschreiber sind zum Schmeißen

Schreiben Sie deshalb mit robusten Kugelschreibern aus Holz, Metall oder hochwertigem Kunststoff mit Druckmechanik, für die Ersatzminen erhältlich sind. Minen der Norm ISO12757 passen in viele verschiedene Kugelschreiber. Auch Tintenkugelschreiber und Gelschreiber sind mit Standard-Nachfüllungen erhältlich und helfen mit, den Ressourcenverbrauch und das Klima durch ihre Langlebigkeit zu schonen.

Zwei Schüler und eine Schülerin, die dem Daumen nach oben richten

Endlich: Markieren ohne schlechtes Gewissen

Trockentextmarker funktionieren wie Buntstifte. Die Mine enthält fluoreszierende Farbpigmente, die den Strich zum Leuchten bringen. Sie werden auch ohne lackierten Schaft angeboten, können durch Nachspitzen lange verwendet werden und sind deshalb abfallarm und klimaschonend. Sie trocknen nicht aus, verschmieren nicht und färben das Papier nicht durch. Weitere Informationen:  Clever einkaufen für die Schule.

Eine Kinderhand schreibt mit einem grünen Stift in ein Heft

Welche Schulhefte Schule machen

Für „hochweißes“ Papier werden Urwälder in Kanada und Sibirien abgeholzt. Die Herstellung von Papier aus frischem Zellstoff verbraucht mehr Energie und verursacht eine höhere Abwasserbelastung als Recycling-Papier. Kaufen Sie deshalb Schulhefte mit Österreichischem Umweltzeichen oder dem „Blauen Engel“. Sie bestehen aus 100 Prozent Altpapier und werden ohne Einsatz giftiger Chemikalien wie Chlor erzeugt. Das schont die Wälder und ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.

Ein leeres Blatt Papier an einer Pinnwand

Ein Blatt Papier hat zwei Seiten

Tragen Sie mit dem Kauf von Recycling-Kopierpapier zum Klimaschutz bei. Bevor Sie Papier zum Altpapier geben, nutzen Sie leere Rückseiten als Notizpapier und für den täglichen Einkaufszettel, statt für Notizblöcke viel Geld auszugeben. Damit nutzen Sie die Energie und die Rohstoffe des Papiers doppelt.

Büroordner in verschiedenen Farben

Verwenden Sie zum Ablegen weniger Energie

Kunststoff-Ordner und -Mappen werden aus Erdöl produziert. Verwenden Sie zu Hause und im Büro ressourcenschonende Ordner und Mappen aus Karton, die in verschiedensten Farben, unterschiedlichen Stärken und auch mit Präzisionsmechanik und Kantenschutz angeboten werden.

Schülerin und Schüler tragen Klebstoff auf

So einfach können Sie der Chemie eine kleben

Klebstoffe mit Lösungsmitteln werden mit viel Chemieeinsatz erzeugt, enthalten bis

zu 60 Prozent klimaschädliche Lösungsmittel und sind gesundheitlich nicht ungefährlich. Verwenden Sie zum Basteln und im Büro nur lösungsmittelfreie Alles- und Vielzweckkleber. Für Schulen und Kindergärten mit hohem Verbrauch sind abfallarme und günstige Nachfüllflaschen ideal.

Schere mit grünem Griff

Schneiden Sie beim Schneiden besser ab

Hochwertige, geschraubte Scheren mit Edelstahlklingen schonen durch ihre lange Lebensdauer das Klima, weil weniger Energie und Rohstoffe bei der Herstellung und Entsorgung verbraucht werden. Sie sind nachstellbar, wartungsfähig, können im Fachbetrieb nachgeschliffen und nachjustiert werden. Ein Tropfen Öl ins Lager schützt sie vor Ablagerungen und gewährleistet einen gleichbleibenden Gang. Gute Scheren haben einen ergonomischen Griff. Für Kinder werden verschiedene Größen mit Altershinweisen angeboten. Rostfreie Scheren können Sie bedenkenlos abwaschen, sollten sie aber nicht längerfristig der Feuchtigkeit aussetzen.

die umweltberatung

„die umweltberatung“ auf der Pflanzen-Raritätenbörse

Vom 17. bis 19. April 2015 war „die umweltberatung“ mit einem Infostand bei der Pflanzen- und Raritätenbörse im Botanischen Garten vertreten. (mehr …)

Sack torffreide Blumenerde der MA 48, produziert aus Material der Wiener Biotonne

Wiener Mist ist kein Mist!

Kaufen Sie torffreie Erde. So helfen Sie mit, stark gefährdete Moore zu erhalten und CO2 einzusparen. Die beim Torfabbau freigesetzten Treibhausgase und lange Transportwege beschleunigen den weltweiten Klimawandel. In Wien kompostiert die Abteilung Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (MA 48) jährlich rund 100.000 Tonnen Bioabfälle. Daraus besteht die torffreie Blumenerde „Guter Grund“ mit dem österreichischen Umweltzeichen, die Sie auf allen 19 Mistplätzen der MA 48 kaufen können.

Machen Sie mal wieder richtig Mist

Verwenden Sie Kompost als Dünger. Verzichten Sie auf mineralische Kunstdünger, für deren Herstellung pro Liter bis zu zwei Liter Erdöl verwendet werden müssen. Durch richtige Kompostierung wird CO2 im Boden gebunden und kann nicht in die Atmosphäre entweichen. Kompost hat eine hohe Wasserspeicherfähigkeit, sorgt für eine gute Belüftung im Boden, fördert ein gesundes Bodenleben und versorgt Ihre Pflanzen mit allen wichtigen Nährstoffen.

Ökologisch produzierte Gartenschnüre

Weisen Sie Kunststoffen das Gartentürl

Mit Gartenzubehör aus biologisch abbaubarem Material ersparen Sie sich das mühsame Trennen vor der Kompostierung, reduzieren den Müllberg und schonen das Klima. Geben Sie Gartenschnüren und Mulchfolien aus Kunststoff, die unter hohem Energieeinsatz aus Erdöl erzeugt werden und die Sie über den Restmüll entsorgen müssen, Gartenverbot!

Gartenteich mit blühender Pflanze

Mach es wie die Sonnenuhr: Zähl die energiesparenden Stunden nur!

Sparen Sie in Ihrem Garten Energie durch den Einsatz von solarbetriebenen Produkten. Solarbetriebene Teichpumpen und Bewässerungsanlagen nützen die Kraft der Sonne und schützen das Klima. Solarduschen sind im Sommer eine energiesparende Alternative.

Komposthaufen

Der Gartenabfall von heute ist der Dünger von morgen

Kein Garten ist zu klein, um durch Kompostierung eigenen, nährstoffreichen Dünger zu erzeugen. Achten Sie beim Kauf eines Holz-Kompostbehälters darauf, dass er aus Robinie, Lärche, Kiefer oder Eiche aus heimischer Produktion besteht. Das verhindert lange Transporte und trägt zum Klimaschutz bei. Ein Kunststoffbehälter sollte aus Recycling-Kunststoff sein.

Handspindelmäher

Auf gute Nachbarschaft

Bevorzugen Sie beim Gartengerätekauf so weit wie möglich mechanische Geräte, also Handspindelmäher, Gartenschere, Handrechen et cetera. Treibstoffbetriebene Gartengeräte wie Rasenmäher, Laubsauger oder Vertikutierer verursachen Lärm und CO2-Emissionen. Eine klimafreundliche Alternative sind auch solarbetriebene Rasenmäher.

Lampe zwischen Blumenbeet und Steinen

Für den Garten gilt: Es werde Sonnenlicht

Kaufen Sie für den Garten solarbetriebene Leuchtplatten oder Außenlampen mit Energiesparlampen und Timern. Reduzieren Sie die Beleuchtungsdauer auf das Notwendigste. Bewegungsmelder helfen mit, Leuchten nur bei Bedarf einzuschalten.