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Stadt Wien startet Initiative „Klimafreundlich Einkaufen“

Maskottchen Einkaufstasche Fairdl

Eine Kampagne zum klimafreundlichen Einkaufen startet die Stadt Wien. Die Meldungen zum globalen Klimawandel sind mehr als dramatisch – und jeder einzelne von uns kann und muss einen Beitrag zur Rettung des Klimas leisten.

Mit „Fairdl“ selber zum Klimaschutz beitragen

Eine breite Kampagne zum klimafreundlichen Einkaufen startet die Stadt Wien. Die aktuellen Meldungen zum globalen Klimawandel sind mehr als dramatisch – und jeder einzelne von uns kann und muss einen Beitrag zur Rettung des Klimas leisten.Die Stadt Wien geht selber mit gutem Beispiel voraus, hat mit dem bereits 1999 gestarteten Klimaschutzprogramm KliP bereits eine Vielzahl von Maßnahmen gesetzt. Die Millionenstadt Wien hat heute – mit Voralberg- die geringsten Pro-Kopf-Emissionen österreichweit. Nun geht es darum, die Wienerinnen und Wiener wieder konkret darüber zu informieren, was der einzelne fürs Klima tun kann. Als Maskottchen wurde der „Fairdl“ entwickelt, eine zum Leben erweckte freche Stofftasche, die sich als Erkennungsmerkmal durch sämtliche Aktivitäten zieht und gute Tipps gibt.

Saisonale Kochrezepte, Veranstaltungen und praktische Tipps

Oft sind es kleine Maßnahmen mit großer Wirkung: So sparen etwa der Genuss von heimischem Obst und Gemüse der Saison viel CO2 ein, weil sie lange Transporte ersparen. Daher gibt es im Rahmen der neuen Offensive auch viele Rezepte für saisonale Gerichte. Weiters sind auch diverse Veranstaltungen, Workshops, gemeinsame Kochaktionen und vieles mehr geplant. Auf der Website finden die UserInnen den Einkaufstipp der Woche und können darüber hinaus ihr Wissen bei einem Quiz überprüfen.

Wien geht mit gutem Beispiel voran und setzt auf „ÖkoKauf Wien“

Die Stadt Wien geht mit gutem Beispiel voran und kauft auch selber umwelt- und klimafreundlich ein. Die Palette reicht von Lebensmitteln, Textilien, Waschmitteln, Büromaterial, Möbel Baumaterialien und Bauaufträgen bis hin zu den Reinigungsarbeiten als komplettes Dienstleistungspaket. So wird zum Beispiel beim Lebensmitteleinkauf der Einsatz von biologischen Produkten in öffentlichen Einrichtungen laufend gesteigert, im Kindergarten liegt der Bioanteil bei Lebensmittel bereits bei 51 Prozent, Milchprodukte sind bereits zu 100 Prozent biologisch. Veranstaltungen der Stadt Wien werden nach streng ökologischen Kriterien – wie etwa dem Einsatz von Mehrwegbechern – ausgerichtet. Das städtische ökologische Beschaffungswesen stößt auch international auf enormes Interesse und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Im Rahmen der Initiative „klimafreundlicher Einkaufe“ finden für Betriebe Aktivitäten und Workshops in Kooperation mit „ÖkoKaufWien“ und ÖkoBusinessPlan statt.

Wien geht mit gutem Beispiel voran: win-win beim ÖkoBusinessPlan Wien

Ein weiteres Erfolgsprojekt der Stadt Wien in diesem Zusammenhang ist der ÖkoBusinessPlan Wien, im Rahmen dessen Unternehmen beraten werden, Umweltmaßnahmen zu setzen und sich dabei Betriebskosten zu sparen. Die Gesamtbilanz ist beeindruckend: Seit 1998 haben bereits 1041 Betriebe teilgenommen, sie haben bisher über 121 Millionen Euro an Betriebskosten eingespart. Die ökologischen Erfolge sind beachtlich: So wurden 123.570 Tonnen Abfall eingespart, das ist 1,53-mal das Ernst-Happel-Stadion angefüllt. Transportkilometer wurden bislang 93,4 Millionen eingespart, das ist der Weg 2330 mal rund um die Welt. Das eingesparte CO2 würde mit 305.000 Tonnen ganze 51.346 Heissluftballons füllen.